Team

Grace Kuhn-Jonnakuti und ihr Team sind überzeugt:

Die Indo-German School, Nelavoy, wird die ganze Region verändern.

Founder
Grace

Grace hat die Indo-German School in Nelavoy gegründet, weil ein gutes Schulangebot und eine individuelle Förderung der Kinder dort komplett fehlten. Außerdem möchte sie an der Überwindung der massiven Kastenprobleme mitwirken.

Kindergarten
Lavanya

Unsere Kleinsten hängen wie die Trauben an Lavanya, wo immer sie auftaucht. Basteln ist ihr Ding, nein Kunsthandwerk, im wahrsten Sinne des Wortes. Lavanya möchte gerne eine Montessori-Ausbildung machen, das ist ihr Traum.

Hindi-Teacher
Yesupadam

Obwohl Hindi in Südindien nicht gesprochen wird, ist es für alle indischen Schüler ein Pflichtfach. Es ist die offizielle Amtssprache und Yesu ist der Experte darin. Yesu ist mit Amal außerdem Sportlehrer an der Schule. Dazu ist er ein ziemlich geschickter Handwerker und Farmer.

Telugu-Teacher & Office Manager
Gowry

Gowry ist die gute Seele im Team. Sie ist eigentlich Telugu-Lehrerin, hat sich aber jüngst dafür begeistert, die Administration der Schule auf Vorderfrau zu bringen. Das war dringend nötig und Dank ihres umfangreichen Wissens klappen alle Behördenangelegenheiten reibungslos.

Principal
Stanley

Stanley ist unglaublich. Er hat bis zu seiner Pensionierung 60 Schulen verwaltet. Jetzt 80-jährig kommt er 6 Stunden mit dem Bus angereist, um die Schulwoche über die Schule zu leiten. Er studiert in der Freizeit gerade Griechisch, um die Bibel im Original lesen zu können.

Science-Teacher
Amal

Unsere Feuerwehr in allen Fächern ist Amal. Nur Bewusstlose lassen sich nicht von seiner guten Laune anstecken. Er ist außerdem ein Fuchs im Ermöglichen von Unmöglichem. Sein Traum ist eine Hospitation in Deutschland.

Math-Teacher
Siddalingachari (Sidu)

Sidu trat in die Lehrer-Fussstapfen seines Vaters. Der gründete eine Privatschule für Arme. Weil diese wegen zu wenig Einnahmen schließen musste, starb sein Vater an Trauer. In Mathe ist Sidu unschlagbar und er ist liebevoll.

Montessori-Lehrer aus Deutschland
Achim K.

Ich bin Montessori-Lehrer und komme seit 2015 regelmässig in meinen Ferien, um zu unterrichten und die Lehrer zu unterstützen, sich pädagogisch weiter zu entwickeln. Learning by doing ist das Konzept. Die Lehrer*innen hier erlebe ich als mit dem vollen Herzen engagierte Menschen. Ich hoffe, dass viele Kolleg*innen aus Deutschland meinem Beispiel folgen!

Social-Teacher
Chandra

Chandra ist unsere Sozialkunde-Lehrerin und außerdem die Lehrersprecherin. Und irgendwie auch die rechte Hand von Grace. Für die Kinder ist sie eine Art Vertrauenslehrerin, auch wenn preußische Disziplin ihr Ding ist.

Telugu-Teacher
Madhavi

Für alle gilt, die Umgangssprache ist Englisch. Aber die Muttersprache in Andrah Pradesh ist Telugu und das will beherrscht sein. Madhavi hat ganz schön viel zu tun, weil viele Neuzugänge Telugu nicht lesen und schreiben können. Obwohl sie schon ein paar Schuljahre hinter sich haben.

Science-Teacher
Sampoorna

Sampoorna ist unser Englisch-Ass und die rechte Hand vom "Prinzipal". Außerdem ist sie die Projektmanagerin für die Schule. Nach 15 Jahren wurde sie von einer Hindu-Schule entlassen, weil sie als Christin nicht bereit war, zu konvertieren.

Changemaker/Social Designer
Nikolaus Teixeira

Zwei Monate war ich in 2017 in Nelavoy. Strategie, Organisationsentwicklung und Beratung waren die Themen. Wir haben die CI entwickelt und ich habe Workshops mit den Lehrern gemacht. Außerdem entstand noch ein völlig neues Design für die Aussenflächen. Das ganze Team ist mir sehr ans Herz gewachsen und die Kinder sowieso. Hoffentlich kommen nach mir noch viele Perspektivengeber! In Deutschland bin ich einer der Ansprechpartner für die Schule: 0173 5140801

Grace Grace Kuhn-Jonnakuti, Gründerin

Ich selbst bin in Indien geboren und aufgewachsen, habe aber in Deutschland studiert und lange in Heidelberg gelebt. Ich fühle mich in beiden Kulturen zuhause und möchte für die Indo-German School erreichen, dass die besten Qualitäten aus beiden Kulturen zum Wohle der Kinder und Jugendlichen zusammenkommen.

Die Förderung der Mädchen, das Entstehen neuer Rollenbilder fern vom hiesigen Machogehabe und die Überwindung der Kastengrenzen sind mir dabei besondere Anliegen.

Für Indien typisch, haben wir Kindergarten und Medium-School unter einem Dach. Viele unserer Schüler*innen konnten vorher gar keine Schule besuchen, weil ihre Eltern kein Schulgeld bezahlen konnten. Und die wenigen Dorfschulen helfen nicht weiter. Hier in der Region von Nelavoy werden dort von der ersten bis zur 8. Klasse alle Kinder in einem Raum unterrichtet, meist von einem einzigen Lehrer.  Die Indo-German School ist die einzige Alternative in der ganzen Region.

Im ersten Schuljahr 2016/17 hatten wir schon über 100 Schüler, aus verschiedenen Kasten und Religionen. Im Schuljahr 2017/18 haben wir ca. 200 Schüler. Und das obwohl wir noch am Anfang stehen und unsere Infrastruktur als Minimalstandard bezeichnet werden muss. Die Pläne gehen viel weiter, aber eines nach dem anderen.

Ich habe mein ganzes persönliches Geld in dieses Projekt gesteckt und wir haben bisher etwa 40k € an Spenden aus Deutschland erhalten. Noch fehlen uns geschätzte 150k €, um die Schule zu dem werden zu lassen, was wir fest vorhaben.

Neben der kontinuierlichen Steigerung der Qualität unseres Bildungsangebots durch die Schulung unserer Lehrer, setze ich besonders auf unser entstehendes, internationales Netzwerk. Das bringt die Menschen aus Indien und Deutschland zusammen. Wir haben hier in Andrah Pradesh einen Ort geschaffen, wo Menschen aus beiden Kulturen sich einbringen können und Perspektiven schaffen. Perspektiven, die es für die meisten unserer Kinder und Jugendlichen ohne die Schule sicherlich nicht gäbe.

Unsere Unterstützer aus Deutschland und unsere indischen Lehrer und Kooperationspartner nenne ich Perspektivengeber. Ich lade alle Interessierten und Fähigen zu uns ein, den interkulturellen Austausch zu intensivieren. Aus ihm wächst der Wandel. Unsere Schüler werden durch ein neues Selbstbild helfen, die Region zum Besseren zu verändern.

Hier in Indien öffnen sich unseren deutschen Perspektivengebern neue Horizonte. Sie kehren bereichert in ihre Umgebung zurück, haben neue Erfahrungen gemacht, in der Gewissheit, etwas sehr Sinnvolles getan zu haben.

Das erlebe ich auch für mich selbst intensiv. Als ich mich nach dreißig Jahren Deutschland entschied, zurück nach Indien zu gehen, war mein Vorsatz, etwas für die Entwicklung meiner Heimat zu tun. Das hat in meiner Familie Tradition. Meine Familie engagiert sich schon in zweiter Familiengeneration für chancenlose Kinder und Jugendliche. Meine Schwester Hemalata betreibt mit ihren Kindern und Nichten zwei Waisenhäuser in und in der Nähe von Chennai (Madras). Deren Gründer, unser Vater, war selbst mittellos und Waise. Er wurde als kleiner Junge von deutschen Missionaren in ein Heim aufgenommen. Sie ermöglichten ihm eine gute Schulausbildung und einen Einstieg in ein erfolgreiches Leben, trotz seiner Zugehörigkeit zu einer niedrigen Kaste. Daraus entstand für ihn die Verpflichtung, wieder etwas zurückzugeben.

Das Gleiche gilt auch für mich. Mein Leben ist eine wunderbare Verkettung von Ereignissen, seit ich als 18-Jährige mit 5 € in der Tasche und ohne ein Wort Deutsch zu sprechen in das Abenteuer Deutschland geschickt wurde. Scheinbar kann ich von solchen Abenteuern nicht genug bekommen ;·))

Wann kommst du zu uns, um dein Abenteuer zu erleben?

Sie leben im Umkreis von 40 km ohne Chance auf gute Bildung. Es sind Hindus, Sikhs, Moslems, Christen und sie gehören unterschiedlichen Kasten an. Mädchen sind in unserer Region noch immer stark benachteiligt, deshalb fördern wir sie besonders.

Die Kinder und Jugendlichen haben bei uns eine reale Chance auf einen guten Schulabschluss, eine Berufsausbildung und sogar auf ein weiterführendes Studium. Sie sind unsere Hoffnung für die Region.

Inder und Deutsche aller Hautfarben bringen ihre Qualitäten und ihr Wissen ein, für einen intensiven interkulturellen Austausch, von dem alle profitieren. Unsere deutschen Unterstützer arbeiten aktiv in verschiedenen Funktionen mit, u. a. am Wachstum der Schule und der Steigerung der Ausbildungsqualität. Außerdem sind unsere deutschen Perspektivengeber auch Botschafter der Indo-German School in Deutschland.

Auch in Deutschland haben wir eine Basis und die Möglichkeit, Spenden anzunehmen und zu bescheinigen. Der deutsche Verein hilft uns, unsere Schule weiter auszubauen.

Was bedeutet EHSIY?
Education and Health Support for Indian Youth, also Verein zur Förderung der Bildung und Gesundheit indischer Jugendlicher.

Sie wollen uns mit einer steuerlich absetzbaren Spende unterstützen? Wir freuen uns über jeden Betrag!
Bankverbindung: DE66672901 000066164306 Volksbank Kurpfalz H + G Bank, 69117 Heidelberg, Spendenzweck: Indo-German School
Bitte schicken Sie uns eine eMail, damit Grace Jonnakuty-Kuhn eine Spendenquittung für Sie ausstellen kann.
grace-kuhn@gmx.de

Durch Bildung die Region verändern. Ein Team, eine Vision, ein Spirit.

Wir brauchen deine Hilfe! In der einzigen kostenlosen, höheren Schule für chancenlose Kinder und Jugendliche in der Region.

Schreib uns, was du gerne machen möchtest!

Unsere Partnerorganisationen in Deutschland

Sie ermöglichen uns Planungssicherheit, für das Wachstum der Indo-German School.